Der Hubble-Nebel ist nach dem amerikanischen Astronomen Edwin P. Hubble benannt, der einige der ersten Untersuchungen dieses Objekts durchführte. Es handelt sich um eine fächerförmige Wolke aus Gas und Staub, die von R Monocerotis (R Mon), dem hellen Stern am unteren Rand des Nebels, beleuchtet wird. Dichte Staubansammlungen in der Nähe des Sterns werfen Schatten in den Nebel hinein, und mit ihrer Bewegung ändert sich die Beleuchtung, wodurch die von Hubble erstmals beobachteten Helligkeitsschwankungen entstehen. Der Stern selbst, der etwa 2.500 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, ist nicht direkt sichtbar, sondern nur durch das Licht, das von den Staubpartikeln im umgebenden Nebel gestreut wird. R Mon hat vermutlich etwa die zehnfache Masse der Sonne und ist nur 300.000 Jahre alt. Vermutlich existiert auf der Südseite des Sterns ein symmetrisches Gegenstück des fächerförmigen Nebels, das jedoch durch Staub, der sich zwischen diesem Lobus und unserer Sichtlinie befindet, stark verdeckt wird.


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Datum: 14.-19.03.2026 - Sternwarte Saxen

Gesamte Integration: 5h 30m 47s

Ausrüstung:

- Teleskop: 9" Barride Refraktor

- Kamera: Canon EOS 6D

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